70 Jahre Junge Union Donau-Ries

Franz Ost

Ulrich Lange, Wolfgang Fackler, Dr. Gerd Müller, Franz Ost, Claudia Marb, Tobias Paintner , Peter Schiele

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ Diesem Leitspruch des griechischen Philosophen Demokrit widmete die Junge Union Donau-Ries ihren Festakt zum 70. Gründungsjubiläum. Zu diesem Anlass lud die Kreis-JU mit ihrem Kreisvorsitzenden und CSU-Landtagslistenkandidat Franz Ost ihre aktiven und ehemaligen Mitglieder in den Kaisersaal in Kaisheim ein, um gemeinsam mit zahlreichen Gästen im würdevollen Ambiente ihren 70. Geburtstag zu feiern. Eine besondere Ehre erwies sich Bundesminister Dr. Gerd Müller, als Festredner des Abends aufzutreten.

JU-Kreisvorsitzender Franz Ost führte zunächst die zahlreichen Gäste in seiner Eröffnungsrede zur Entstehung der Jungen Union nach dem Zweiten Weltkrieg zurück bis ins Jahr 1948. In eine Zeit, in der es – für uns heute nicht mehr vorstellbar- das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland noch gar nicht gab. Es schlossen sich damals mutige junge Frauen und Männer auf einem christlichen Wertefundament zusammen, um die Junge Union vor Ort zu gründen. Denn ihnen war das Schicksal ihres Landes nicht gleichgültig. „Zur damaligen Zeit sicher keine leichte Aufgabe“, anerkannte Franz Ost. Im Jahr 1972 entstand dann durch den Zusammenschluss der damals eigenständigen Kreisverbände Donauwörth und Nördlingen der heutige Kreisverband Donau-Ries.

Mit rund 330 Mitgliedern, die sich in zwölf Ortsverbänden im Landkreis Donau-Ries organisieren, und einem Durchschnittsalter von 28,6 Jahren ist der Kreisverband heute gut aufgestellt und sieht sich für die Zukunft gewappnet. Mithin kann die JU Donau-Ries stolz darauf sein, als zweitstärkster Kreisverband in Schwaben zu bestehen. „Wir haben es immer geschafft, mit einer starken Mannschaft Ideen umzusetzen und uns sogar bis auf Landesebene einzubringen“, so Franz Ost. Auch sind sich die Verantwortlichen der JU Donau-Ries stets darüber einig gewesen, dass Politik junge Menschen braucht, die sich für die Gesellschaft engagieren. Nicht nur als „Kaderschmiede der CSU“, sondern auch für und mit Mandaten in den Stadt- und Gemeinderäten, sowie im Kreistag, war und ist die Junge Union seit jeher immer mutig, engagiert und standfest. Die Kreis-JU war hierbei immer darauf bedacht, optimistische und zukunftsorientierte Landkreispolitik zu machen: Ein Beweis dafür, dass sich der mutige Einsatz rentiert, um am Ende ein glückliches Ergebnis zu erzielen.

Mit Kameradschaft, Zusammenhalt und Zusammenarbeit ist die Junge Union der Garant für interessierte junge Menschen, für politische Zusammenhänge und Mitarbeit in der Mutterpartei CSU zu begeistern. Der ehrenamtliche Einsatz für die christlich-soziale Politik stand und steht hier immer im Mittelpunkt. Ehrenamtskarte, Mobilität und Landwirtschaft sind nur wenige der Themen, derer sich die Junge Union Donau-Ries auch über ihre bereits errungenen Erfolge hinaus weiter widmen wird. Umso mehr freut es die Nachwuchspolitiker, wenn der CSU-Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller MdB, als ehemaliger JU-Landesvorsitzender die Erfolge des Landkreises herausstellt: schuldenfreier Landkreis, einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Deutschland und damit ist der Landkreis unter den ersten Rangplätzen in ganz Deutschland.

Die Festrede des Bundesentwicklungsministers Dr. Gerd Müller setzte sich kritisch mit der Politik der Weltgemeinde in Anbetracht des afrikanischen Kontinents auseinander. Äußerst bedenklich sehe er, dass vieles, was für unsere Gesellschaft heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sei, auf größtenteils untragbare Kosten der afrikanischen Länder seinen Weg zu uns finde. Die Ressourcen Afrikas, wie seltene Erze oder billige Arbeitskräfte für beispielsweise Näharbeiten, auf denen inzwischen auch unser Wohlstand aufbaue und letzten Endes in Form von Smartphones, Textilien, etc. unser Leben erleichtern, würden unfair gehandelt. Viel zu wenig gelänge im Gegenzug nach Afrika. Afrika werde von der westlichen Welt schon seit langem immer weiter zurück gelassen und arm gemacht, dem unser Wohlstand in Zeiten von „social media“ – Fernsehen und Internet – nicht verborgen bleibe. Viel Leid habe er dort auf seinen zahlreichen Reisen in Afrika gesehen. Er werde sich weiterhin für seinen sog. Marshallplan-für-Afrika einsetzen.

Im Anschluss an die schwungvolle, überzeugende, vor allem aber auch nachdenklich stimmende Festrede des Bundesministers Dr. Gerd Müller stellte Franz Ost in einer Gesprächsrunde mit MdL Wolfgang Fackler, Bezirksrat Peter Schiele und der Kreisvorsitzenden der Frauen-Union Donau-Ries Claudia Marb klar, wofür gerade er bei seinem politischen Engagement stehe. „Mut!“, antwortete Franz Ost. „Die jungen Leute sollen Mut haben, sich gerade da zu engagieren und mit anzupacken, wo sie leben und zuhause sind, sprich in der Kommunalpolitik.“ Ost hob hervor, dass ihm gerade dies ein großes Anliegen sei. „Ich bin aus der Mitte der Gesellschaft und es ist mir wichtig, für jedermann ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein, egal ob als Kreisvorsitzender der JU Donau-Ries, als Kreisrat oder CSU-Landtagslistenkandidat.“ Er selbst werde sich weiterhin besonders für die Jugend und den ländlichen Raum stark machen. „Und auch bei uns im Donau-Ries muss Wohnraum bezahlbar bleiben!“, so Ost abschließend.

Nicht zuletzt würdigte Franz Ost den ehrenamtlichen Einsatz des Festausschusses der JU Donau-Ries, bestehend aus Joachim Fackler, Ulrich Oertel, Konrad Müller, Julian Bumberger, Dominik Fackler und Franziska Gerstmeier, der nach Monate langer Planungen am Festabend seine Lorbeeren erntete. Einmal mehr bewahrheitete sich damit der eingangs erwähnte Leitspruch des griechischen Philosophen, der damals wie heute gilt.

Junge Union veranstaltet Tag der Landwirtschaft

„Wie sieht der Arbeitsalltag eines Landwirts aus?“, Diese Frage stellte sich der Kreisverband der Jungen Union Donau-Ries. Der JU-Kreisvorsitzende und CSU-Landtagslistenkandidat Franz Ost, seines Zeichens selbst Landwirt von Beruf, hat daher eine Delegation der JU Donau-Ries zu einem „Tag der Landwirtschaft“ eingeladen, bei dem politische Themen rund um das Thema Landwirtschaft nicht zu kurz kamen.

Auf einem Rundgang über den landwirtschaftlichen Betrieb konnten sich die Anwesenden einen Einblick verschaffen, wie in der modernen Landwirtschaft heutzutage gearbeitet wird. „Ein Landwirt ist heutzutage in erster Linie ein Unternehmer“, stellte Franz Ost zunächst klar. Landwirte müssen in sehr vielen Bereichen fit sein. Sei es in der Tierhaltung, dem Pflanzenbau, der Technik auf dem Feld und im Stall, der Betriebswirtschaft bis hin zum Marketing. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt an Aufgaben, die ein Landwirt im Stall, auf dem Feld oder im Büro bewältigen müsse.

 

Kompetent und anschaulich erklärte Ost den Anwesenden die Alltagssorgen und Herausforderungen des bäuerlichen Berufsstandes. Unter anderem erklärte Franz Ost den Teilnehmern, dass in der Landwirtschaft inzwischen immer mehr auf Regionale Markenprogramme gesetzt wird, um den Verbrauchern zu ermöglichen anhand eines Siegels sofort zu erkennen, wo   z.B. das Fleisch erzeugt wurde.

 

Trotz der guten Arbeit der Landwirte stehen laut Ost Landwirte zunehmend im kritischen Fokus der Öffentlichkeit. Themen wie der Einsatz von Pflanzenschutzmittel oder der Massentierhaltung wurden auch innerhalb der Teilnehmer intensiv diskutiert. Einig war man sich darin, dass sich die Weiterentwicklung der Landwirtschaft an den Erwartungen der Bevölkerung ebenso orientieren müsse wie an den ökonomischen Gegebenheiten der Betriebe. Statt auf Konfrontation und Ideologie solle auf Dialog und Zusammenarbeit mit den Landwirten und der Gesellschaft gesetzt werden, so Franz Ost in seinen Ausführungen.

 

Im Rahmen von weiteren Veranstaltungen plant die JU Donau-Ries, den Fokus künftig verstärkt auf die ländliche Region zu legen und sich aktiv mit den Herausforderungen des ländlichen Raums vor Ort auseinanderzusetzen.